Mehr Mittel in die frühe Leseförderung statt Einstellung von „Lesestart 1–2–3“

Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) kritisiert die geplante Einstellung des bundesweiten Leseförderprogramms „Lesestart 1–2–3“ und fordert Bund und Länder auf, die Entscheidung zu überdenken.

Gerade in einer Zeit, in der der aktuelle Bildungsbericht erneut zeigt, dass Bildungsungleichheiten bereits in den ersten Lebensjahren entstehen, sendet das Ende eines erfolgreichen Programms zur frühen Leseförderung ein falsches Signal. „Lesestart 1–2–3“ hat über Kinderarztpraxen bundesweit kleine Kinder und ihre Familien niedrigschwellig mit Büchern erreicht – insbesondere auch diejenigen, die sonst nur schwer Zugang zu Büchern und früher Leseförderung finden.

Die avj setzt sich dafür ein, frühe Leseförderung als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe zu stärken und langfristig zu sichern. Gemeinsam mit ihren Mitgliedsverlagen steht sie bereit, ihre Erfahrung und Expertise in einen konstruktiven Dialog über die Zukunft der Leseförderung einzubringen.

Den vollständigen Protestbrief können Sie hier herunterladen:

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