Lesekompetenz ist die Basis für erfolgreiches Lernen und Bildung, deshalb gehört Leseförderung in der Grundschule zu den wichtigsten Aufgaben. Für junge Menschen ist eine gute Bildung die Grundlage für beruflichen Erfolg. Für unsere Gesellschaft ist eine gut ausgebildete junge Generation von unschätzbarem Wert, denn sie hat großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Soweit die Theorie – aber wie sieht es in der Praxis aus?
Fakten zur Lesekompetenz

ein klares Bekenntnis der politischen Entscheider*innen zur Notwendigkeit des Ausbaus der Lese- und Medienkompetenz.

Die avj fordert
die Einführung einer verbindlichen Vorlesezeit in Kitas und Grundschulen.

Die avj fordert
den Ausbau gezielt wirkender Förderprogramme für leseschwache Kinder und Jugendliche!

In ihrer Frankfurter Erklärung fordert die avj die Finanzierung von Schulbibliotheken, damit jedes Kind Zugang zu Büchern hat. Lesen für alle!

Die avj fordert
Zugang zu aktueller Kinder- und Jugendliteratur erleichtern, im Sinne der Interessen und Vielfalt unserer Kinder.

Die avj fordert
den weiteren Ausbau der Leseförderung in Horten und Ganztagsangeboten, um die Lesekompetenzen nicht-privilegierter Kinder zu stärken!

die Einführung einer verbindlichen Lesezeit im Unterricht von mind. 20 Minuten pro Tag (analog zum Hamburger BiSS-Porgramm, das nachweislich Erfolge erzielt).

Die avj fordert
zweisprachige Bücher als Bestandteil des Angebots in Kita- und Schulbibliotheken.
Bücher, die begeistern – für alle!

Wer gerne liest, weiß es: Bücher eröffnen neue Welten und machen schlau. Damit Kinder sich für Bücher und das Lesen begeistern, bereichern die avj-Mitgliedsverlage den Buchmarkt jedes Jahr mit vielen tollen Neuerscheinungen. Doch viele Kinder wachsen heutzutage in einem buchfernen Umfeld auf. Deshalb müssen die Bücher dorthin, wo die Kinder sind – in die Kita, in den Hort und in die Schule.
Mit der „Frankfurter Erklärung“ und unserer Kampagne „Lesen für alle!“ möchten wir auf die Bildungsmisere aufmerksam machen. Zudem fordern wir die Einführung eines bundesweiten Leseetats, damit öffentliche Einrichtungen ihre Bibliotheken mit attraktiven Büchern ausstatten und Mitarbeitende bei der Auswahl helfen und ein Auge auf die Regale werfen können.
Unsere Informationen und Materialien – machen Sie mit!
Bestellen Sie sich das kostenlose ABC-Plakat zur Kampagne „Lesen für alle!“ und hängen Sie dieses in Ihrer Buchhandlung, in der Bibliothek, im Klassenzimmer oder Lehrerzimmer auf.
Wir bieten Flyer und Plakate zu verschiedenen Schwerpunktthemen an, die Kindern, Eltern und Vermittelenden Bücher näher bringen. Unser Angebot finden Sie hier.
Lesen für alle!
„Lesen für alle!“ ist eine Kampagne der avj, mit der wir auf die Defizite in der Leseförderung hinweisen. Das ABC-Plakat visualisiert mit 26 Infografiken Fakten, Informationen und Forderungen rund um die Themen Lesekompetenz und Leseförderung. Gestaltet wurde es vom Infografiker Ole Häntzschel.
Die Kampagne arbeitet mit konkreten Forderungen und Vorschlägen, um Wege aus der Misere aufzuzeigen. Nutzen auch Sie unser Plakat, um in Ihrem Umfeld darauf aufmerksam zu machen, wie bedeutsam die Leseförderung für unser Land ist und unterstützen Sie unsere Forderungen.
Info-Materialien
Für die Arbeit von Erzieher*innen, Vermittler*innen, Agenturen, Ausbildungsstätten, Bibliotheken u.a. bieten wir Infomaterialien an. Unter den Materialien befinden sich Flyer für die Benefits von Hör-, Sach- und Bilderbüchern, Plakate und digitale Materialien zum Entstehungsprozess von Büchern und Berufsbildern in der Buchbranche.
News in der Leseförderung
PISA 2025 ist ein Auftrag: Lesekompetenz politisch verankern
Fast jede*r dritte 15-Jährige kann nicht ausreichend Lesen Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind alarmierend: Die Lesekompetenz der 15-Jährigen in Deutschland ist erneut gesunken und erreicht den niedrigsten bislang bei PISA gemessenen Wert. Rund ein... >> Weiterlesen
Kinder- und Jugendliteratur braucht Sichtbarkeit im Deutschlandfunk
Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) hat sich mit einem Offenen Brief an die Verantwortlichen des Deutschlandradios gewandt. Grund dafür sind die angekündigten Programmänderungen im Deutschlandfunk, die auch die Formate „Bücher für junge Leser“ und... >> Weiterlesen
Mehr Mittel in die frühe Leseförderung statt Einstellung von „Lesestart 1–2–3“
Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) kritisiert die geplante Einstellung des bundesweiten Leseförderprogramms „Lesestart 1–2–3“ und fordert Bund und Länder auf, die Entscheidung zu überdenken. Gerade in einer Zeit, in der der aktuelle Bildungsbericht erneut... >> Weiterlesen


