Unsere Bock auf Buch-Studie aus dem Jahr 2024 untersucht die Fragen, wie junge Leute heute zum Lesen kommen? Welche Rolle spielen Eltern, Schule und soziale Netzwerke? Nach welchen Kriterien werden Kinder- und Jugendbücher ausgewählt? Und wie entwickelt sich der Markt der Kinder- und Jugendbücher? Antworten auf diese Fragen finden Sie in der Studie „Bock auf Buch! Wie junge Menschen heute Bücher finden und kaufen“.

Inhalt der Studie

Die Studie „Bock auf Buch!“ gibt Aufschluss darüber, wie junge Menschen auf Bücher aufmerksam werden, welche Auswahlkriterien relevant sind und wie sie Bücher kaufen.

Sie enthält die wichtigsten Marktkennzahlen 2023. Zudem wurden junge Leser*innen von 10 bis 29 Jahren sowie Eltern mit Bücher nutzenden Kindern für die Studie befragt.

Die avj gibt die Studie gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels heraus. Sie wurde von Consumer Panels Services GfK durchgeführt und erstmals auf der Leipziger Buchmesse 2024 präsentiert.

Kernergebnisse der Studie

Ausgaben für junge Lesende steigen

Während die Umsätze mit Kinder- und Jugendbüchern aufgrund höherer Ladenpreise „nur“ leicht gestiegen sind,

sind die Ausgaben für junge Lesende deutlich gestiegen. Ein größerer Teil der Mehrausgaben fand in der Warengruppe Belletristik, d.h. im Bereich der Bücher für Erwachsene, statt.

Genregrenzen verschwimmen

Kinder und Jugendliche lesen zum Teil keine klassischen Kinder- und Jugendbücher mehr, sondern auch zunehmend Belletristik.

Darüber hinaus lesen Erwachsene auch Bücher, die sich an junge Menschen richten.

Buchhandlungen sind beliebt

Die Buchhandlung ist nach wie vor ein zentraler Ort, an dem Kinder und junge Erwachsene die Bücher finden,

die sie lesen möchten. Auch Bibliotheken sind wichtige Kontaktpunkte und spielen ebenso wie persönliche Empfehlungen eine große Rolle bei der Auswahl an Literatur.

Schule ist wichtigster Ort zum Lesenlernen

Das Elternhaus und die Schule haben immer noch großen Einfluss auf das selbständige Lesen junger Menschen.

Allerdings legt das Elternhaus heute seltener den Grundstein für die Buchbegeisterung als früher. Im Gegenzug ist die Schule als Impuls für das Lesen heute wichtiger.

Impulsgeber Social-Media

Wichtig für die Information über Social-Media sind kurze Zusammenfassungen der Bücher. Gekauft wird nach wie vor am liebsten

im klassischen Print-Format. Welche Social-Media-Plattformen gewählt werden, hängt stark von der Altersgruppe ab.

Mehr lesen in Originalsprache

Bereits in der Altersgruppe der 10-15-Jährigen wird immer mehr in Originalsprache gelesen. Als wichtigsten Grund nennen die

jungen Lesenden die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Das Gefühl, dass bei der Übersetzung z. B. Witze oder Wortspiele verloren gehen, folgt als Grund mit etwas Abstand auf Platz zwei.

Download der Studie

Die Studie steht allen Mitgliedsverlagen der avj sowie den Mitgliedsverlagen des Börsenvereins zum vollständigen Download zur Verfügung.

Als avj-Mitgliedsverlag finden Sie die komplette Studie im internen Mitgliederbereich.

Der interessierten Öffentlichkeit bieten wir die Studie als Kurzversion an. Zudem können Sie sich die Kernergebnisse der Studie hier downloaden.

Podcast zur Studie

Unsere Podcast-Miniserie „Bock auf Buch!“ gibt Einblicke in die Studie. Warum ist Marktforschung so wichtig? Wie ist die Studie konzipiert? Und was sind wichtige Erkenntnisse aus der Studie? Über diese Fragen sprechen wir in den ersten beiden Episoden mit verschiedenen Gästen.

In den Folgen drei und vier kommen junge Lesende zu Wort und erzählen uns, was sie zum Lesen animiert hat, welche Bücher und Genres sie interessieren und wie sie die Bücher finden, die sie lesen möchten.

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